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Eigentlich wollte Sylvia Pietzko nur Autorin sein. Ein Kindheitstraum, direkt, nachdem sie sich dagegen entschieden hatte, Tierärztin zu werden. Wir schreiben das Jahr 1988. Dieser Traum lag lange brach, doch lebte in ihr weiter. 26 Jahre später erschien ihr erstes Buch bei kreutzfeldt digital: „Win-Win dank Empathie: erfolgreich kommunizieren im Job“. Elf Jahre später das zweite: „Die Narzissmus-Bilanz“ (Vahlen). In der Zwischenzeit waren auch aus ihrem Vater und ihrem Bruder Autoren geworden. Und aus all den im Laufe der Jahre gesammelten Kompetenzen und Erfahrungen wuchs die Erkenntnis, das nächste Buch komplett selbst produzieren zu können – und zu wollen.

Anfang 2025 stand plötzlich die Idee vor der Tür, nicht nur Self-Publishing zu betreiben, sondern einen eigenen Verlag zu gründen. Doch es sollte noch zwei weitere Ideen benötigen – einen Adventskalender-Roman zu schreiben und ein Spiel zu entwickeln! –, bis es im Oktober 2025 zur Gewerbeanmeldung kam. Gerade rechtzeitig, um die Gründungsberatung auf der Frankfurter Buchmesse mitzunehmen.

Doch warum „Esperanza“? Sylvia war genervt davon, dass kaum ein Mensch auf Anhieb ihren Nachnamen aussprechen kann. Nämlich Pi-etz-ko und nicht Piiiitzko. Eine weitere Firma unter dem eigenen Namen schied daher aus. Doch mit den Initialien SP – „Es-Pe“ – ließ sich schön spielen. Als Landkind und Natur-Fan recherchierte Sylvia dann also die Espe. In der germanischen Mythologie ist der Baum dem Gott Odin geweiht und galt als Symbol für Widerstandsfähigkeit und Ausdauer. Auch in anderen Kulturen werden ihr magische Eigenschaften zugesprochen. Ausdauer? Wird nötig sein. Widerstand? Wird es geben. Magische Eigenschaften? Können wir brauchen! Die Espe war also gekauft. Aber da fehlt noch was … Welche Wörter fangen denn mit Espe an? Die Tochter lernt doch gerade Spanisch in der Schule. Und „Esperanza“ ist die Hoffnung! Esperanza? Haben wir nicht in der sechsten Klasse „Das Schiff Esperanza“ gelesen? Gab es dazu nicht die Klassenarbeit, eine Fortsetzung zu schreiben? Habe ich darauf nicht eine Eins bekommen und fühlte mich total bestätigt in meinem Wunsch, eines Tages Bücher zu schreiben?

Von dieser Stunde an hatte der Verlag dann auch seine Bildmarke. Eine Korrespondenz mit der Rechtsabteilung von Reclam nahm die Sorge vor einer möglichen Rechteverletzung, Esperanza zu heißen und ein Schiff im Logo zu führen … Ein Schiff mit einer Espe als Segel.

Studienkollegin Viktoria Milde war als ehrenamtliche Mitarbeiterin von Tag 2 an mit dabei. Danke für deine Begeisterung, dein Vertrauen und dein Engagement, liebe Viktoria!

Here we are …

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